Montag, 16. November 2015
[16 November 2015]
Ich weiss, ich weiss....ich war sehr faul beim schreiben und hab mir deswegen von vielen schon genug anhören müssen.
Aber jetzt bin ich wieder da!
Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll mit dem updaten, heuer war ja viel los.
Aber vlt mal bei den Urlauben! Anfang September war ich eine Woche mit der Konobe in Kroatien, Start war in Zadar – durch die Kornaten und mit Stop’s bei einigen Inseln und Festland ging’s bis nach Split. Das Wetter war herrlich, bis auf einen Vormittag der verregnet war hatten wir jeden Tag strahlenden blauen Himmel und hohe Temperaturen. Die Konobe ist nicht das neueste Schiff und vor allem die Duschen waren etwas gewöhnungsbedürftig aber was braucht man grossartiges bei diesem Wetter und der Kulisse. Frühstück & Mittagessen gab es jeweils am Schiff. Dazu muss ich gleich erwähnen, dass es einfach herrlich ist bei fahrendem Schiff draussen (wir hatten uns den Tisch draussen geschnappt – gsd wurden wir vom schlechten Wetter verschont denn wer einmal draussen sitzt muss draussen bleiben!) zu frühstücken. Das Mittagessen wurde jeden Tag von unserem Schiffskoch Boris frisch gekocht, meist mit Zutaten die er am Vortag auf irgend einem Markt besorgt hat. Am späten NM haben wir dann immer irgendwo angelegt, auf einer Insel, kleinem Fischerdorf oder grösserer Stadt am Meer. Am Nachmittag wurde zumeist der Anker in irgendeiner einsamen Bucht geworfen und wir hatten Zeit zum baden, schwimmen, relaxen, lesen....
War ein wunderschöner Urlaub, ich hoffe, dass ich es nächstes Jahr wieder auf die Konobe schaffe!


Die Konobe


Übernachtungsplatz in den Kornaten


Sonnenuntergang

Danach hab ich gearbeitet und den Sommer in Kärnten genossen. Heuer war ich viel am See, vor allem wieder bei den kleineren Seen, die mag ich lieber im Sommer als den Wörthersee wo immer soviel los ist. Auf die Vespa hab ich auch einige Kilometer „raufgeradelt“.

Übrigens war der Markt im September in Moosburg ein Erfolg. Am kommenden Samstag (21 November) bin ich wieder vertreten. Zur Zeit backe ich sehr viel, trotz des schönen Wetters und der relativ warmen Temperaturen finde ich es am Abend jetzt mit Kerzen und Keksduft sehr gemütlich und schon etwas vorweihnachtlich. Ab Freitag soll es ja vorbei sein mit dem super Wetter und der Winter kommt. Nicht ideal für den Markt am Samstag aber eine gute Gelegenheit meine Handwärmer auszuprobieren die ich letztes Jahr geschenkt bekommen hab!

Dann war da noch Griechenland, 2 Wochen mit Auto unterwegs. Leider hab ich ein paar Tage zuvor wieder ziemliche Schmerzen bekommen, hat sich fast wie ein 2ter Vorfall angefühlt. Das MRT hat das gsd nicht bestätigt aber der ursprüngliche Vorfall macht sich wieder ziemlich bemerkbar. Bin dann mit Spritze & Schmerztabletten doch in den Urlaub gefahren. War ein sehr schöner Urlaub aber durch die Schmerzen halt doch etwas getrübt. Gesehen und gemacht haben wir sehr viel, von den schwebenden Meteora-Klöster über Delphi, Olymmpia, dem Stadion in Epidauros bis hin zum Kanal von Korinth und natürlich auch einigen Badetagen an wunderschönen (teilweise menschenleeren) Stränden war alles dabei. Dank Maggie hab ich sehr viel vom Peloponnes gesehen und viel von diesem Land kennen gelernt.
Leider hab ich ja seit einiger Zeit meine Bilder vom Handy runter zu laden daher gibts auf dem blog leider keine Photos mehr. Kann nur das hochladen was ich von anderen Leuten über mail geschickt bekomme. Noch dazu hatte ich ja ein „total-reset“ am Handy, dh alle Daten (Photos und Nummern) wurden gelöscht. Warum macht man ein total-reset. Keine Ahnung. Es war ein Versehen. Vielleicht hat das ja aber doch eine tiefere Bedeutung. Ein Freund hat mir gesagt ich solle doch das positive sehen – so habe ich wieder Platz für Photos von neuen Erlebnissen und Urlauben.

Von 26-30 November gehts dann nach London. Noch einmal Urlaub geniessen bevor ich dann für länger an zuhause gebunden bin. Freu mich schon auf Babsi, Roger und die Kids, diesmal aber auch Touristenprogramm mit den Oldies!
Am 7 Dezember hab ich Termin für die Bandscheiben – OP, voraussichtlich bin ich ca 1 Woche im Krankenhaus und dann für ca 6 Wochen zuhause wo ich mich schonen muss. Dh keine grossen, körperlichen Anstrengungen, nicht viel sitzen, nicht viel liegen, nicht viel stehen, nicht viel gehen und nix heben. Ich befürchte ich falle für die gesamte Skitouren Saison aus, wie es dann im Frühling ausschaut werden wir sehen. Ich freu mich in diesen 6 Wochen sehr über jede Art von Aufmunterung, Ablenkung und Besuch (über das freu ich mich eigentlich immer) – für kurze Ausflüge, Spaziergänge, Ratscher, Cafe trinken ect bin ich zu haben.

Durch den OP Termin fällt für mich leider auch ein langes WE in Linz ins Wasser, Johanna feiert am 7 Dezember ihren 30er und ich wollte sie übers lange WE besuchen. Na ja, das wird dann hoffentlich im neuen Jahr nachgeholt.

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Mittwoch, 26. August 2015
[26 August 2015]
Meine faule Phase beim schreiben geht weiter! Es war aber auch viel los in letzter Zeit und ich hatte wenig Zeit den blog zu befüllen.
Mir gehts gut. Das schöne Herbstwetter tut gut, bin froh, dass die ganz grosse Hitze vorbei ist. Ganz im Gegenteil, irgendwie bin ich traurig, dass der Sommer zu Ende geht.
Ich wollte am Montag in der früh auf der Terasse frühstücken aber es war zu kalt und zu dunkel, der Herbst nähert sich in grossen Schritten.
Was gibt es neues? Ich hab die Arbeitswoche in Rumänien gut überstanden. Bis auf die extreme Hitze (40 Grad jeden Tag!!) ist alles gut gelaufen. Es war auch sehr gut meinen Chef wieder mal zu sehen und
ein paar Sachen persönlich besprechen zu können. Ergebnisse der Woche sind gut und auch die Meetings sind gut verlaufen. Nur mein Zukunftsplan mit Flextronics geht nicht so auf wie ich mir das gewünscht und vorgestellt habe.
Timisoara ist eine wunderschöne Stadt, sehr mediteran und viele historische Gebäude. Wenns keine Dienstreise gewesen wäre hätt sich das fast wie Urlaub angefühlt...

Hab die letzten paar Wochen viel gearbeitet, mein Chef und meine Arbeitskollegin waren auf Urlaub. Aber jetzt bin ich dran. Morgen hab ich frei, da gehts zuerst auf einen Klettersteig und dann ab zum See relaxen.
Sonntag früh geht dann endlich die Reise nach Kroatien los. 1 Woche am Segelschiff von Zadar nach Split, Wetter wird supersommerlich (aber nicht zu heiss) und ich freu mich auf eine Woche relaxen.
Geübt hab ich schon – ich war am Samstag & Sonntag jeweils ein paar Stunden am Maltschachersee. Es war warm genug, sehr ruhige spätsommerliche STimmung und fast keine Leute mehr. Da kann man richtig
Energie tanken.

Sonst gehts mir recht gut. Kreuz wieder etwas schlechter (wahrscheinlich auch durch die Woche in Rumänienmit den 6 Flügen und viel sitzen) aber das wird schon wieder. Ich arbeite an einem Plan den ich nach dem
Urlaub ausführen möchte.
Zur Zeit koche ich sehr viel und probiere neue Rezepte aus (da kommt mir der grosse Garten der allerlei abwirft von Papa & Mama zu Gute). Die Pizza vom Pizzastein hab ich mittlerweile perfektioniert!
Und Keksbackzeit ist auch wieder gekommen mit den kühleren Temperaturen. Am 19 September bin ich am Bauernmarkt in Moosburg, freu mich schon darauf.

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Donnerstag, 23. Juli 2015
[23 Juli 2015]
Der Karniusche Höhenweg.
Man sollte seine Gedanken, Eindrücke und Erlebnisse immer gleich aufschreiben, sonst verblassen sie. Ich hatte leider die letzten Wochen nicht viel Zeit um am Blog zu arbeiten. Trotzdem sind mir die Eindrücke vom KHW noch gut im Gedächtnis. Diese 6 Tage zählen zu den schönsten Bergerfahrungen die ich je gemacht habe. Vielleicht auch deshalb, weil in diesen 6 Tagen alles so geklappt hat wie man sich das vorstellt. Es gab keine grossen Pannen, keine grossen körperlichen Probleme (was bei 6 Tage Dauerwandern gar nicht so üblich ist), nur einmal schlechtes Wetter, nicht zu viel Leute – weder am Berg noch in den Hütten...und das wichtigste: gute Stimmung!!
Gestartet sind wir mit einem gemütlichen Frühstück direkt am Wörthersee. So wie es sich gehört. Mit dem Zug gings nach Osttirol und dann zu unserer ersten Hütte – die Sillianer Hütte. Supernette Wirtsleute, sehr gutes Essen (kein Wunder wenn der Koch so gut drauf ist und dauern seine Lieder trällert in der Küche so dass man das durch die ganze Hütte hört) und einer der schönsten Sonnenuntergänge die ich je am Berg erlebt habe. Auch unglaubliches Panorama mit den Sextner Dolomiten im Hintergrund.
Der erste volle Wandertag führe uns über Bergkämme und Gipfel mit unglaublicher Fernsicht bei super Wetter (was soll ich da sagen...wenn Englein reisen....) bis zur Obstanzerseehütte. Der See war leider zu kalt zum schwimmen. Trotz einer Gruppe von 14 Holländer (die für uns immer Schweden bleiben werden) fühlten wir uns auf der Hütte sehr wohl, gutes Essen und angenehmer Schlafraum. Die Obstanzerseehütte liegt etwas abgelegen, die Lebensmittel werden grossteils mit Hubschrauber angeliefert. Die Hüttenwirtin erzählte uns, dass in der Sommersaison bis zu über 100 Leute in der Hütte nächtigen...spätestens da waren wir froh unsere Tour in der Vorsaison geplant zu haben.
Am nächsten Tag – gestärkt nach dem Hüttenfrühstück gings über die Filmoorhütte (im Wanderführer schon als kuliarisches Highlight bezeichnet überzeugte mich die überbackene Polenta) bis zur Porzehütte. Unterwegs bebadeten wir den oberen Stuckensee, netter Bergsee mit gar nicht so kaltem Wasser (man ist froh über jede Waschgelegenheit nach 3 Tagen in der gleichen Wanderbekleidung). Leider hat uns dann ein Gewitter mit Hagel und Regen erwischt. Nach kurzer Rast unter einem Stein war das schlimmste vorbei und dann gings noch ca 1.5h zur Porzehütte.
Am nächsten Tag machten wir uns zeitig auf den Weg – die Königsetappe mit einer Wegzeit von 8h lag vor uns. Was soll ich sagen – es war ein superschöner Tag! Für mich die schönste Etappe auf dieser Wanderung, man ist fast die ganze Zeit am Bergkamm unterwegs und erlebt ein einzigartiges Panorama & wunderschöne Landschaften die bleibende Eindrücke hinterlassen haben. Nach 9,5h gelangen wir zum Hochweisssteinhaus – Abendessen & Bett, wir waren erledigt.
Der letzte volle Wandertag führte uns über eher almiges Gelände bis zum Wolayersee und zur Wolayerseehütte. Unterwegs machten wir Rast auf der oberen Wolayerseealm wo die Wirtsleute frischen Ziegenkäse anboten. Für mich war es faszinierend wie sich die Landschaft in den 6 Tagen verändert, man erlebt hochalpine Etappen mit schroffen Gipfel, schöne Almen und nette Bergseen. Am Wolayersee angelangt mussten wir natürlich den Wein auf der italienischen Hütte kosten – sehr zu empfehlen. Krönender Abschluss war für mich der Sonnenuntergang über dem Wolayersee.
Am letzten Tag (ich muss dazu sagen, auf der Hütte hatten wir das erste mal Pech mit unseren Zimmerkollegen im Schlafraum...eine Gruppe Slowenen dachten anscheinend, dass sie alleine im Schlafraum waren!!) gings dann über das Valentinthörl zum Gasthaus auf der Valentinalm und über Kötschach-Mauthen zurück nach Klagenfurt.
Meine Erzählungen sind kurz gehalten. Vielleicht auch weil ich das Erlebte, die Eindrücke und Gefühle gar nicht so beschreiben kann, dass es dieser Wanderung und den Tagen am Berg gerecht wird. Ich kann nur sagen – es zahlt sich aus!


Sonnenuntergang auf der Sillianer Hütte


Hüttenhund Grisu wacht in der früh vor den Sextner Dolomiten


unglaubliche Landschaften, ganz klein erkennt man den ObstanzerSee mit der Hütte


...ohne Worte...einfach geniessen...


Ankunft bei der Obstanzerseehütte


Aufbruch von der Porzehütte zur Königsetappe bei Traumwetter


.....


403 der Friedensweg...begleitete uns 6 Tage am Berg...


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Blütenpracht am Weg


Lawinenübungen am Berg (schön blöd, wenn man die Sonde im Rucksack vergisst und die dann 6 Tage mitschleppen muss!)


am Wolayersee, hohe Wand im Hintergrund


Sonnenuntergang am Wolayersee


Letztes WE war ich dann in Innsbruck bei Christine & Christian eingeladen. Ich habe die beiden in der Schweiz bei der Skitourenwoche der Naturfreunde kennen gelernt. Geplant waren 2 Tage mit Berg-und Klettersteigtouren. Ruth, Hermann, Jutta & Heli waren auch dabei. Es war ein sehr nettes Wochenende, Innsbruck & Umgebung hat bergmässig einiges zu bieten. Es war sehr nett mit den Leuten, Naturfreunde sind irgendwie auf der gleichen Wellenlänge – ein gemütlicher Start in den Tag mit Cafe, super Bergtouren, gemütliche Hütten & gutes Essen stehen da immer am Plan. Die Hitze hat mir zwar etwas zu schaffen gemacht aber trotzdem waren es wieder schöne Erlebnisse und Eindrücke die ich mit nachhause genommen habe.


Rastpause mitten im Klettersteig


beim Italiener in Südtirol


Heli, unser Bergführer


beim Abstieg, im Hintergrund der Stubaier Gletscher


kurze Rast beim See

Seit dem KHW gehts mir körperlich nicht so gut, die 6 Tage am Berg & das Klettersteig-WE in Innsbruck in Kombination mit der grossen Hitze waren anscheinend etwas zu viel für mich. Ruhiger treten lautet die Devise in den nächsten Wochen. Morgen gehts mit der Family auf die Alm – freu mich auf ein paar nette Tage mit leichten Wanderungen, Pilze sammeln, baden und lustigen Spieleabenden.

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